Der Tag heute verlief nicht viel anders als der Tag davor. Seminar in der Heimatzone, Projektplanung (Wer? Was? Bis Wann? Womit?) und dann Einweisung ins Pasch-Netzwerk (eher unübersichtlich, aber mein Freund das Internet birgt genau die gleichen Informationen für mich, die ich heute überhört habe).
Nach dem Abendessen (ja, auch hier wird der Tag durch die (gänzlich organischen) Mahlzeiten strukturiert) fand der Markt der Möglichkeiten statt. Die letzten Tage konnten Angebote und Gesuche an eine Art schwarzes Brett geschrieben werden, Termine vereinbart usw. Eigentlich wollte ich heute einen Unfallkurs im serbischen kyrillisch machen, aber irgendwie fand der nicht statt. Alternatividee war Selbstverteidigung und vorher Improtheater, oder so. Das Improtheater an sich dauerte dann doch länger als gedacht, weil ich auch noch zwei Leuten meine Abschlussarbeit per Email schickte und dann ein Mensch auf den Klavier zu spielen begann und mich sowas ja schon immer festhalten konnte.
Schon ein paar Stunden zuvor fingen zwei Mitfreiwillige meine Aufmerksamkeit, da sie aus Spaß an der Freude ein Medley aus allen ihnen bekannten Gesellschaftstänzen hinlegten- Gott! Wie gern ich das können würde!!! … Wie auch immer, das Klavier spielte „Vois sur ton chemin“ aus „Die Kinder des Monsieur Matthieu“. Ich entschied spontan mitzumachen (die Zeit für den Selbstverteidigungskurs war eh schon vorbei) und nun bin ich etwas heiser, aber glücklich. Ich singe zwar schief, aber unglaublich gern und dann auch noch Zeitgenössisches. Morgen wieder!
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