Die letzte Woche, die letzten Male. Das letzte Mal Miete bezahlt habe ich schon vor mehreren Wochen, ich muss aber noch ein letztes Mal zu meinem Vermieter. Heute habe ich zum letzten Mal meine Nebenkosten bezahlt. Darum bin ich nicht traurig. Hier in Serbien brauch man kein Konto, man geht mit den Rechnungen zur Post und bezahlt bar. Freundlich sind die Damen hinter dem Schalter selten.
Heute schreibe ich zum letzten Mal einen Blogeintrag von Arbeit aus, auch wenn es nicht der letzte ist, auch nicht über Serbien. Einige Programme habe ich schon von dem mir anvertrauten Computer deinstalliert. Morgen gehe ich zum letzten Mal auf Arbeit. Gestern habe ich zum letzten Mal unterrichtet. Und dann fahre ich zum letzten Mal nach Belgrad, zumindest für diesen Freiwilligendienst.
Die Zeit ist wie immer klumpenweise vergangen und dauerte so lange, wie sie eben brauchte. Einiges lief gut, anderes nicht. Man hört ja auch nie auf zu wachsen. Heute scheint wieder die Sonne. Das Filmprojekt hat heute Abend Premiere, danach kommt es dann irgendwann irgendwie online und auch hierher.
Die Endgültigkeit macht sich breit. Die Zukunft ist un- dafür aber klar. C'est la vie!
Sehr, sehr schön geschrieben. Alles geht irgendwie weiter. Die gute Betonung liegt 1. auf irgendwie und 2. auf weiter. Kuss!
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